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Was ist White-Label-Reporting?

Beim White-Label-Reporting stellt eine Organisation einen detaillierter Bericht fertig, der anschließend als Basisvorlage gespeichert wird und von anderen Organisationen umbenannt und wiederverwendet werden kann. Wenn ein Unternehmen beispielsweise mehrere Kunden berät, muss es regelmäßig Berichte über den Arbeitsfortschritt und andere Daten vorlegen. Diese Berichte können für einen oder zwei Kunden zwar manuell erstellt werden, bei mehreren Unternehmen ist dies jedoch mit sehr hohem Zeitaufwand verbunden. Eine Serviceagentur oder ein Anbieter für White-Label-Berichte kann diese Berichte automatisieren.

Diagramm zum White-Label-Reporting

Das White-Label-Reporting weist eine Parallele zum Branding-Konzept von White Labeling auf. White-Labeling bedeutet, dass Produkte eines Unternehmens unter seinem Namen vermarktet werden, jedoch von einem anderen Unternehmen stammen. Wenn diese Idee auf ein Reporting-Tool angewendet wird, entsteht daraus das White-Label-Reporting.

Marketingagenturen nutzen heute eine große Anzahl von softwarebasierten Tools zur Erweiterung ihrer Möglichkeiten. Wenn ein einheitlicher Auftritt für ihre Kunden geschaffen werden soll, wollen Unternehmen in der Regel dasselbe Branding in ihren Berichten oder in der Kommunikation mit Kunden, Anbietern und anderen verwenden — auch wenn sie mehrere Services nutzen. Unternehmen wollen aber auch ihr „Handwerkszeug“ schützen, um zu verhindern, dass andere den gleichen Wettbewerbsvorteil erlangen wie sie. Hier kommt das White-Label-Reporting ins Spiel.

White-Label-Reporting ist inzwischen für die Branding-Prozesse eines Unternehmens unverzichtbar geworden. Der Wiedererkennungswert einer Marke steigt, wenn sie im Branding von Berichten enthalten sind, die ihre Kunden regelmäßig lesen. Das Hinzufügen des Brandings eines Unternehmens zu einem seinen Kunden zur Verfügung gestellten Dashboards trägt wesentlich zur Steigerung des Wiedererkennungswerts bei. In einigen Fällen können Kunden verlangen, dass ihr Branding zusätzlich zu dem des Unternehmens eingefügt wird. White-Label-Reporting ermöglicht diese Kombinationen.

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Sechs wichtige Merkmale des White-Label-Reportings

Für Berichte und Dashboards werden mehrere Funktionen des White-Label-Reportings benötigt. Hier finden Sie einen Überblick über sechs wichtige Merkmale des White-Label-Reportings, die zur Erfüllung der Anforderungen eines Unternehmens unerlässlich sind.

Ein Logo und seine Platzierung

Ein Logo ist der größte Markenbotschafter eines Unternehmens. Ein wesentliches Merkmal des White-Label-Reportings ist, dass dieses Logo rechts oben oder links oben im Bericht platziert wird. Logos sollten in Dashboards immer oben platziert werden. Anstelle von Logos können Wortmarken oder Slogans ebenso verwendet werden. Unternehmen müssen jedoch sicherstellen, dass dies die Lesbarkeit ihrer Seite nicht beeinträchtigt.

Berichte lassen sich durch das Hinzufügen eines Kundenlogos personalisiert und Verwirrungen darüber, welcher Bericht gelesen wird, verringern (was häufig vorkommt, wenn es mehrere Berichte gibt). Der beste Platz für das Logo des Kunden ist in der linken oberen Ecke des Dashboards, sodass der Kunde leicht erkennen kann, welches Dashboard er gerade sieht.

Deckblätter zur Markenstärkung

Deckblätter sind der hervorragende Weg zur Wiederholung der Markenbotschaft und zum Erstellen einer intelligenten Präsentation. Deckblätter sollten die Titel des Berichts, den Zeitrahmen des Berichts und das Lieferdatum enthalten. Dazu kommen die Markenelemente des Unternehmens, insbesondere Logos und Markenfarben. Wenn der Bericht eine Mischung sowohl die Logos des Kunden und des Unternehmens enthält, kann eine ergänzende Mischung der Markenfarben in Betracht kommen. Das Deckblatt kann als Vorlage gespeichert werden und erleichtert die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Kunden.

Kopf- und Fußzeilen

Ein White-Label-Berichtsprotokoll muss benutzerdefinierte Kopf- und Fußzeilen unterstützen. Sie sind hervorragende Möglichkeiten, das Branding bei Bedarf auf jeder Seite des Berichts einzufügen. Auch Kontaktdaten, Website-URLs, Anschriften und andere solche Elemente können hier hervorragend platziert werden. Ein Logo oder eine Wortmarke lassen sich ebenfalls hinzufügen. Die Inhalte der Kopf- oder Fußzeile müssen jedoch auf das Wichtigste beschränkt bleiben, sonst riskiert das Unternehmen, dass der Bericht überfüllt aussieht.

Sie sollten jedoch niemals Bilder in der Kopf- oder Fußzeile verwenden. Eine Alternative zum einfachen Platzieren von Kontakttext besteht darin, eine Schriftart in der Farbpalette des Brandings zu verwenden, die mit der Unternehmenswebsite verknüpft ist.

Flexibilität bei der Einbindung von Markenfarben

Branding beinhaltet ein Farbschema, und es ist wichtig, diese Farben in Berichten zu verwenden. Wenn zum Beispiel Dunkelblau mit einer Cambria-Schrift Teil des Brandings des Unternehmens ist, wollen Sie dies im Haupttext des Berichts wahrscheinlich ebenfalls verwenden. Die Farbe der Überschriften und Unterüberschriften kann aus derselben Branding-Palette ausgewählt werden. Eine Lösung für White-Label-Reporting sollte auch die Möglichkeit bieten, das Farbschema verschiedener Elementen zu ändern, wie zum Beispiel:

  • den Hintergrund tabellarischer Spalten
  • die Hintergründe, Elementfarben und Überschriften von Diagrammen
  • die Seitenhintergründe

Wenn Sie Markenfarben verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die eventuell in den Bericht aufgenommenen Farben eines Unternehmens, eines Kunden oder anderer Marken unverändert bleiben.

E-Mail-Domäne

Vor dem Hintergrund moderner, digitaler Arbeitsprozesse, sollte ein Anbieter von White-Label-Reporting seine Berichte per E-Mail versenden. Dies kann in Form von PDF-Dateien oder Links zu Online-Berichten oder sogar Dashboard-basierten Links erfolgen. Ganz gleich, für welche automatisierte Option sich ein Unternehmen entscheidet: Es muss sichergestellt sein, dass die Funktion zum Senden eines Berichts von der E-Mail-Domäne des Unternehmens und nicht über das Konto des Dienstanbieters erfolgt. Ein Absender wie Bericht@yourcompanyname.com unterscheidet einen wichtigen Bericht Ihres Unternehmens von einem beliebigen oder einer mit einer No-Reply@yourserviceprovider. com versendeten Mitteilung.Auch die E-Mail-Domäne ist ein Markenbotschafter. Ihre Kunden wissen, dass die direkt von Ihrem Dienstleister versendeten Berichte sicher sind. Ihre Kunden müssen die genaue E-Mail-ID kennen, von der sie Berichte erwarten können, damit sie ihre E-Mail-Filter entsprechend anpassen können.

Große, mit White-Label-Reporting arbeitende Agenturen weisen häufig jedem Kunden einen Account Manager zu. In diesem Fall muss der Bericht vom E-Mail-Konto Managers bei seiner Agentur an den Kunden gesendet werden. Damit wird gewährleistet, dass eine Antwort des Kunden direkt bei seinem Account Manager ankommt.

Dashboard-Domäne

Der Dienstleister muss sicherstellen, dass Anmeldedaten für den Abruf der White-Label-Berichte online oder über ein Dashboard bereitgestellt werden, die vom Unternehmen ebenfalls branden können. Die ideale Lösung für das White-Label-Reporting umfasst ein Dashboard, über das ein Unternehmen alle White-Label-Berichte seiner Kunden hosten kann. Ihre Kunden können damit auf ihre jeweiligen Unterdomänen und auf ihre Berichte zugreifen. Das Unternehmen behält die volle kreative Kontrolle über das Dashboard und seine Darstellung.

Auswahl der richtigen Reporting-Tools für die Implementierung von White-Label-Funktionen

Wenn der Dienstleister für White-Label-Reporting Berichte über automatisierte Optionen wie eine bestimmte Software oder ein browserfähiges Programm anbietet, benötigt das Unternehmen das entsprechende Reporting-Tool zur Personalisierung dieser Berichte. Das schließt das Branding von PDFs, online verschickten Berichten bis hin zu Dashboards, die Unternehmen eventuell für ihre Kunden erstellen, ein.

Wenn Sie eine White-Label-Plattform verwenden, müssen die von einem Unternehmen erstellten Seiten das Branding des Unternehmens bis hin zum letzten Element wiedergeben — von den entsprechenden Logos über die Farbpalette bis hin zu den verwendeten Schriften und mehr. Das alles sollte auf die Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten sein. Einige zusätzliche, von Unternehmen benötigten Funktionen des Reporting-Tools sind:

  • eine einzige, zentrale Konfiguration für die Auswahl der Logos, Farbschemata und des Textstils
  • eine einfache Benutzeroberfläche (UI) zum Erstellen und Bearbeiten von Berichten
  • Flexibilität der Oberfläche, die zur Gestaltung von Dashboards und den zugehörigen Widgets verwendet wird
  • die Möglichkeit, Berichte in verschiedenen Formaten zu erstellen
  • Benutzeroberflächen, die komplett umbenannt werden können, einschließlich Dashboards und E-Mail-Berichten

Das Hinzufügen von White-Label-Berichten zu den Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens für Kunden kann dazu beitragen, die Daten auf die nächste Stufe der Analyse zu heben. Das ist wichtig bei der Auswahl der Plattform, mit der Analysen eingeführt werden sollen. White-Label-Dashboards sind einfache Benutzeroberflächen, die die Benutzerinteraktion mit den Ergebnissen von Analysen der erhobenen Daten verbinden. White-Label-Berichte sind hier das Mittel der Wahl. Über das Dashboard hat der Kunde alle erforderlichen Steuerungen und Einstellungen, mit denen er präferenzbasierte Erkenntnisse aus den erhobenen Daten gewinnt. Die Integration von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen kann diese Analyse noch einen Schritt weiter bringen und Erkenntnisse in Sekunden liefern.

Wenn die Grundlage so eingerichtet ist, dass Analysen in die White-Label-Berichte der Organisation integriert werden, sollte ein Benutzer ein Beispiele für seine Berichte erstellen. Vergleichen Sie das mit den Optionen, die auf der Plattform Ihrer Wahl verfügbar sind. Wir empfehlen einen Service, der zahlreiche Modelle anbietet. Sobald eine Organisation entschieden hat, wie ihr Bericht aussehen soll, werden die Datenquellen definiert und miteinander verbunden. Wenn die Daten in die Analyse-Engines fließen, werden die ersten Berichte generiert. Zu diesem Zeitpunkt können kleinere Änderungen zur Verbesserung der Präsentation oder eventuell erforderliche Änderungen vorgenommen werden.

Vorteile des White-Label-Reportings

Das White-Label-Reporting eröffnet eine Reihe von Vorteilen.

Höherer Mehrwert bei niedrigeren Kosten

Das Ziel von Unternehmen ist, ihren Kundenstamm zu vergrößern. Aber jeder neue Kunde kann zusätzliche Kosten für seine Betreuung bedeuten. Eine gute Software für White-Label-Reporting liefert die Vorteile des White-Label-Marketings, ohne die Kosten zu erhöhen, da es sich um skalierbare Modelle handelt.

Erweiterte Skalierbarkeit

Unternehmen verlangen leicht skalierbare Tools, unabhängig davon, ob sie zehn oder 10.000 Kunden haben. Mit guten White-Label-Berichtsdiensten kann sich ein Unternehmen auf ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis verlassen und profitiert von der integrierten Skalierbarkeit.

Einzelheiten zur Qualitätsanalytik

Wenn sich ein Unternehmen mit den einzelnen erstellten Berichten befasst, wird es feststellen, wie viele Daten für die Analyse erforderlich sind. Eine gute Software für White-Label-Reporting stellt sicher, dass die Benutzer über alle Informationen verfügen, die sie für Qualitätsanalytik benötigen.

Einfache Integration von Tools von Drittanbietern

Daten, die generiert und für Analysen genutzt werden, sind dynamisch und oft im Fluss. Für die Erstellung von Qualitätsberichten ist es ideal, möglichst viele Analysewerkzeuge auf einfach und dennoch synchronisiert zu verwenden. Software für White-Label-Reporting bietet Platz für die nahtlose Integration von Drittanbieter-Tools, die die Effizienz von Analysen und Berichten steigern.

Tools für Drill-Downs

Einige Kunden sind mit relativ einfachen Berichten zufrieden, andere wollen sich gegebenenfalls eingehender mit einem bestimmten Aspekt der Daten im Bericht befassen. Mit der richtigen White-Label-Berichtssoftware sollten Unternehmen in der Lage sein, ihren Kunden die Tools an die Hand zu geben, mit denen sie den Bericht vertiefen können.

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Kunden können die Vorteile der White-Label-Funktionen nutzen

Einige Unternehmen verwenden White-Label-Berichte, wenn sie ihren Kunden Daten präsentieren. Diese Berichte tragen das Firmenlogo. Es kann jedoch vorkommen, dass eine Zusammenarbeit oder Partnerschaft besteht und der Kunde sein Logo ebenfalls auf dem Bericht anbringen will. Mit White-Label-Software wird genau das möglich.

Leicht zugänglicher Support

Dynamische Daten und weltweit verteilte Kunden erfordern außerdem rund um die Uhr Unterstützung, die mit White-Label-Berichtsdiensten gewährleistet werden kann. Diese Unterstützung wird von einem Qualitätsdienstleister erbracht.

White-Label-Berichte haben mehrere Vorteile, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die ihren Kunden einen Vorteil verschaffen wollen. Für mittlere oder kleinere Unternehmen können Ressourcen zur Erstellung von Berichten eine erhebliche Investition darstellen. Hier können White-Label-Berichte Abhilfe schaffen. Vielleicht sind sie genau das, was ein Unternehmen zur Steigerung seines Erfolgs braucht.

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